Zum Inhalt springen
Home » Dokumentation » Laser-Extras » Gehäuse

Gehäuse

Bau eines Gehäuses

Wie im Abschnitt Sicherheit angegeben, würde ich empfehlen, den Laser von der Umgebung zu isolieren. Der beste Weg ist, ein Gehäuse mit Rauchabsaugung und Fenstern mit Schutzwirkung zu bauen. Hier ist ein Überblick über den, den ich für meinen Laser baue, aber ich habe großartige Designs in der Community gesehen, die noch deutlich schicker sind. Man kann es als Inspiration nehmen.

Hier noch mal ein etwas aktuelleres Bild.

Die Größe meines Setups ist: Breite: 68 cm, Tiefe: 66 cm, Höhe: 47 cm (Außenmaße, Holz ist 12 mm dick); Ich habe es bereits in den richtigen Abmessungen im Baumarkt bestellt. Es waren etwa 55 €. Zusätzlich habe ich es auf Räder geschraubt, um es zu bewegen (ich muss es während des Gebrauchs neben dem Fenster platzieren und danach wieder zurückschieben).
Ich würde empfehlen, die Höhe um mindestens 10 cm, besser 20 cm zu erhöhen. Ich habe es so entworfen, um die Gesamtgröße zu reduzieren. Wenn man die LightBurn-Kameraausrichtungsfunktion (siehe unten) verwenden möchte, benötigt man entweder ein Fischaugenobjektiv (hohe Verzerrung) oder man kann nicht den gesamten Arbeitsbereich sehen. Mit meiner 10-Euro-Webcam kann ich jetzt 60% des Arbeitsbereichs mit Kameraausrichtung nutzen. Obendrauf habe ich eine zusätzliche Steckdose für alle Fälle und einen Ein-Aus-Schalter, der den Strom komplett ausschaltet. Ich hatte auch ein altes ThinkPad als Steuer-PC und habe die Dockingstation auf dem Gehäuse platziert. Also, ich muss mich nicht mit Kabeln beschäftigen und kann den Laptop leicht entfernen.

Lüftung: Ich habe einen 15-Euro-Lüftungsventilator plus Schlauch (bei Hornbach) gekauft, um die Dämpfe abzusaugen, was ausgezeichnet funktioniert. Kein Geruch in meinem Zimmer, soweit ich das beurteilen kann. Er ist auch relativ ruhig. Ich kann dieses Setup empfehlen. An meinem Fenster verwende ich eine solche Abdeckung, um den Schlauch anzuschließen an: Amazon-Link, Schlauch: Hornbach-Link, Lüfter: Hornbach-Link
AirAssist: Ich benutze den recht verbreiteten Hailea ACO-318. Ich habe ihn kopfüber montiert, weil ich sonst viel mehr Platz in der xy-Ebene gebraucht hätte. Amazon-Link Weitere Informationen im Abschnitt zu AirAssist.
AirAssist Control: Ich habe eine Relaisplatine an den Controller angeschlossen, sodass ich die AirAssist-Pumpe mit den Befehlen M8 und M9 ein- und ausschalten kann (siehe Artikel). Funktioniert einwandfrei – LightBurn schaltet den AirAssist beim Starten des Lasers ein und schaltet sich danach aus. Es ist schön, weil die Pumpe ziemlich laut ist. Weitere Informationen, wie zuvor erwähnt, in der Anleitung auf dieser Seite. Da ich eine 4-Kanal-Relaisplatine zur Hand hatte, möchte ich auch die anderen Kanäle anschließen und Licht und Lüftung auch über G-Codes steuern. Wenn man die Standard-grbl-Firmware verwendet, benötigt man ein High-Level-Trigger-Relais (z. B. AliExpress-Link) sonst ist die Logik invertiert.
Licht: klassischer LED-Streifen, den ich herumliegen hatte. Soll am Ende auch von LightBurn gesteuert werden.
Webcam: 10-Euro-Webcam von Amazon, um die Kameraausrichtungsfunktion zu aktivieren (https://lightburnsoftware.github.io/NewDocs/UsingACamera.html). Funktioniert gut (außer der etwas kurzen Distanz, wie oben erwähnt).
Lärm: Die Gesamtschallintensität (ohne AirAssist) ist wirklich anständig, es ist wie ein laufender PC im Raum, ich kann ihn in Betrieb haben, während ich am Tisch daneben arbeite. Mit AirAssist ist es immer noch in Ordnung, aber ich benötige mein ANC-Headset, um weiterzuarbeiten.

Sicherheitsmerkmale
  • Ich habe einen Endschalter an der Tür des Gehäuses angebracht, der den Laser ausschaltet, falls die Tür geöffnet wird. Daher stecke ich den Schalter in die Signalleitung. Ich werde mehr Informationen in einem zusätzlichen Artikel zur Verfügung stellen.
  • Das integrierte Fenster absorbiert Wellenlängen um 455 nm, was dazu beitragen soll, Streulicht von außen fernzuhalten. Das ist auch der Grund, warum das Gehäuse auf der Innenseite schwarz lackiert ist. Trotzdem benutze ich immer wieder eine Schutzbrille, während ich durch das Fenster schaue.

Gehäuse von Sculpfun

Inzwischen bietet Sculpfun auch eigene Gehäuse an, die Links zu den Shops befinden sich unter Media. Der Aufbau ist relativ einfach, wenn auch etwas friemelig. Dafür ist das Gehäuse relativ klein im Versand, was vermutlich der Grund für das Design ist. Durch das Kleben der Schutzfolien lässt es sich hinterher auch schlecht wieder zerlegen. Dafür gibt es auch eine Version in der langen Größe für das Extension Kit. Unten ist ein Video zum Aufbau.